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Mi 28. September 2016 (Premiere)

Zur schönen Aussicht
Komödie von Ödön von Horváth

eine Produktion von Projekttheater Hall

Weitere Termine im Oktober:
So 2./ Mi 5./ Fr 7./ Sa 8./ Mi 12./ Mi 19./ So 23.
Beginn: Mittwoch und Samstag jeweils um 20:00, Sonntag um 18:00



Zum Stück:
Europa im Sturm. Chaos droht ... Wie sich wehren, wie die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen, wie sich verhalten, um den eigenen Pelz zur retten? Nein, das ist keine heutige Geschichte, sie spielt vor dem großen Börsencrash in Deutschland um 1926, und doch entpuppt sich Horvaths Komödie als gültige satirische Zeichnung menschlicher Verhaltensweisen in Krisensituationen.

Die Komödie ist eines der ersten Theaterstücke von Ödön von Horváth, geschrieben 1926, aber sie wurde erst 1969 in Graz uraufgeführt. Vorbild für die Pension zur Schönen Aussicht war nach einer Aussage von Horváths Bruder Lajos eine „windige Pension in Murnau“ und die Figuren hätten reale Vorbilder.

Das Stück spielt in einem heruntergekommenen Hotel, das kurz vor dem Bankrott steht. Hier sind mehrere Personen mit zweifelhafter Vergangenheit als Personal untergekommen, aber bis auf einen Dauergast gibt es schon lange keine zahlenden Hotelgäste mehr. In dieser Situation taucht Christine auf, die im vorherigen Sommer die Geliebte des Hoteldirektors Strasser war, von ihm ein Kind bekommen und ihn in vielen Briefen um Hilfe und Unterhalt gebeten hat. Vom Hoteldirektor, den Gästen und dem Personal wird sie verächtlich behandelt, sogar als Hure beschimpft. Zusammen hecken sie gemeinsam einen Plan aus, um Strasser von seiner Unterhaltspflicht zu befreien, indem alle Männer behaupten, auch sie hätten mit Christine im letzten Sommer geschlafen. Als diese gegen Ende des Stückes der Hotelgesellschaft eröffnet, dass sie inzwischen zu Geld gekommen ist, wird sie in der Folge von den anwesenden Männern heftig umworben …

Zum Autor:
Ödön von Horváth wird am 9. Dezember 1901 in Fiume (Rijeka) als Edmund Josef von Horváth geboren. Der Vater stammt aus Slavonien, die Mutter kommt aus einer ungarisch-deutschen k.u.k. Militärarztfamilie. 1902 zieht die Familie nach Belgrad, 1908 nach Budapest, wo Ödön von einem Hauslehrer in ungarischer Sprache unterrichtet wird. Als sein Vater 1909 nach München versetzt wird, bleibt Ödön in Budapest und besucht dort das erzbischöfliche Internat. 1913 zieht er zu seinen Eltern und lernt erstmals die deutsche Sprache. Er übersiedelt dann mit der Familie nach Pressburg, später nach Budapest und kommt schließlich nach Wien in die Obhut seines Onkels. Dort macht er 1919 an einem Privatgymnasium Matura und schreibt sich noch im selben Jahr an der Universität München ein, wo er bis zum Wintersemester 1921/22 psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare besucht. Horváth beginnt 1920 zu schreiben. Ab 1923 lebt er vor allem in Berlin, Salzburg und bei seinen Eltern im oberbayrischen Murnau. Im März 1938 fährt Horvath nach Budapest und Fiume, bereist einige andere Städte und kommt Ende Mai nach Paris. Er stirbt am 1. Juni 1938 in Paris.
(Quelle: Wikipedia)


Max - Hanspeter Höllriegl
Karl - Wolfgang Viertl
Müller - Kurt Benkovic
Strasser - Peter Holzer
Emanuel Freiherr von Stetten - Erich Thummer
Ada Freifrau von Stetten - Doris Kogler
Christine - Eva Kuster
Bildele_Plakat - Peter Fejes
Bühne - C. Nessmann, S. Lang, P. Holzer
Musik und Licht - Andreas Freudenschuss
Kostüme - Mirjam Lintner
Produktionsleitung - Christina Nessmann
Regie - Hermann Freudenschuss


Tickets:
Vorverkauf bei Skribo Moser, oberer Stadtplatz in Hall i.T.
Internetreservierung: www.projekttheater-hall.at

Telefonische Reservierung: 0650 - 590 40 34
Preise: 12 / 8 Euro

Pressematerial zum Download:
Flyer1, Flyer2, Foto1 in Druckgröße, Foto2 in Druckgröße, Infoblatt

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Sa 20. Februar 2016 (Premiere)

Scheiterhaufen
von August Strindberg

eine Produktion von Theater Atlantis

Weitere Termine: Fr 26./ Sa 27./ Februar / Fr 04./ Sa 05./ Fr 11./ Sa 12. März
Beginn: jeweils 20:00


Kritiken zur Premiere am 20.2.2016 finden Sie auf dolomitenstadt.at und meinbezirk.at!


Foto: Kurt Schartner

Zum Stück:
Eine narzisstische Mutter. Eine Tochter, die in eine Scheinehe, ein Sohn, der in den Alkohol flüchtet. Ein berechnender Schwiegersohn. Ein Todesfall, der letztlich alles ins Rollen bringt und die Lebenslügen entlarvt.
„Scheiterhaufen“ ist ein Familiendrama. Die Entlarvung der von den Personen in einer Art Schlafwandlertum aufrecht erhaltenen Scheinwirklichkeit ist das Thema Strindbergs.


Foto: Kurt Schartner

Zum Autor:
August Strindberg wurde 1849 in Stockholm geboren als Sohn einer Bürgerfamilie. 1879 erfolgt die Veröffentlichung seines ersten Romans. In den folgenden Jahren widmet er sich weitgehend dem Theater. Sein naturalistischer Stil bringt ihm Vergleiche mit dem norwegischen Autor Henrik Ibsen ein. Sein beruflicher Erfolg steht im Kontrast zu seinem Privatleben, wo er sich an Konventionen und Moral reibt. Alle seine drei Ehen scheitern. In Paris gerät Strindberg 1897 in eine tiefe künstlerische und private Krise. Er wendet sich von seinem alten Stil ab und dem Symbolismus zu. Strindberg stirbt 1912 in Stockholm.



Weitere Infos: www.theater-atlantis.at

Kartenreservierung: 0681 10857488; tpz@cnh.at
Eintrittspreise: 15.-; 12.- (ermäßigt)

Regie & Bühne: Klaus Rohrmoser
Darsteller: Die Mutter - Susanne Schartner
Die Tochter – Amarilla Ferenczy
Der Sohn – Lucas Zolgar
Der Schwiegersohn – Helmuth A. Häusler
Die Dienerin – Monika Schmatzberger
Produktionsleitung: Amarilla Ferenczy
Licht & Ton: Dietmar Scherz
Ausstattung: Andrea Spiegel & Theo Moschen
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

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